Kundenservice für die Kunden der Wasserversorgung Sarstedt mbH (WSG) erfolgt ab 1. Juli 2014 über Purena GmbH

Die Wasserversorgung Sarstedt mbH ist das verantwortliche Wasserversorgungsunternehmen für die Stadt Sarstedt. Den Kundenservice führte bisher der Energiedienstleister E.ON Avacon Vertrieb GmbH bzw. E.ON Energie Deutschland GmbH im Auftrag der WSG durch. Dies hat sich seit dem 1. Juli 2014 geändert. Die Purena GmbH - das wasserwirtschaftliche Tochterunternehmen der Avacon - hat diese Leistungen übernommen. Purena GmbH ist bereits für die technische und kaufmännische Betriebsführung der WSG zuständig, sodass künftig alle Leistungen aus einer Hand erfolgen.

Mit dem Wechsel des Dienstleisters werden aus organisatorischen Gründen neue Kundennummern vergeben. Weiterhin wird sich für Bareinzahler auch die Bankverbindung ändern. Ansonsten ändert sich für die Kunden der WSG nichts. In einem gesonderten Schreiben wird die Wasserversorgung Sarstedt GmbH im Laufe des Monats Juli im Detail informieren. Darin werden auch die neuen Kundennummern mitgeteilt. Eventuell auftretende Fragen können sie ab sofort mit den Mitarbeitern von Purena unter der Telefonnummer 05331 88263-39000 klären.

 

Neufassung der Trinkwasserverordnung zum 1. November 2011 in Kraft getreten - auch Besitzer von Mietshäusern betroffen

 

Die geänderte Trinkwasserverordnung enthält neben neuen Parametern und Grenzwerten auch veränderte Regelungen zu Anzeige- und Untersuchungspflichten. Danach haben Unternehmer und Inhaber einer Trinkwasser-Installation den Bestand unverzüglich dem Gesundheitsamt anzuzeigen, sofern sich in der Trinkwasser-Installation eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung befindet, aus der im Rahmen einer öffentlichen oder gewerblichen Tätigkeit Trinkwasser abgegeben wird. Eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung ist nach Definition der allgemein anerkannten Regeln der Technik eine Warmwasser-Installation mit mehr als 400 Litern Inhalt oder Warmwasserleitungen mit mehr als 3 Litern Inhalt zwischen Trinkwassererwärmer und Entnahmestelle.

Neu hinzugekommen sind umfangreiche Untersuchungspflichten, insbesondere beim Vorhandensein von Duschen (Gefahr des Auftretens von Legionellen).

Von der Neufassung sind auch Vermieter betroffen und dazu verpflichtet, mindestens jährlich ihren Mietern geeignetes Informationsmaterial über die Qualität des bereitgestellten Trinkwassers zur Verfügung zu stellen und sie ab 1. Dezember 2013 zu informieren, wenn in der Trinkwasser-Installation der Werkstoff Blei vorhanden ist. Für den Parameter Blei gilt dann der neue Grenzwert 0,01 mg/l (bisher 0,025 mg/l).